Das Filialunternehmen Granit-Pufe am Schinkeler Friedhof in Osnabrück blickt auf eine lange, traditionsreiche und über 100-Jährige Vergangenheit zurück.
Die Geschichte der Firma Granit-Pufe begann 1890 mit der Erschließung eines Steinbruchs in Dittmansdorf im Kreis Görlitz durch Hermann Pufe. Das im Steinbruch gewonnene Granitmaterial wurde für Arbeiten auf dem Grabmal- und Bausektor verwandt.
Nach dem 1.Weltkrieg hat Hermann Pufe eine große Anzahl Kriegerdenk-
male geliefert, die nach seinem Entwürfen gearbeitet wurden. Sie stehen heute noch in vielen sächsischen Gemeinden.
Hermann Pufes ältester Sohn Oswald übernahm 1921 den Betrieb.
1929 wurde der Steinbruch aufgegeben, Oswald Pufe leitete dann in Reichenbach (Kreis Görlitz) ein Granitwerk, von dem Bildhauerbetriebe in Niederschlesien und der Mark Brandenburg mit Granitdenkmalen beliefert wurden.

Als Oswald Pufe 1944 verstarb, setzte sein Sohn Waldemar die Tradition des Hauses fort. 1958 erhielt das Unternehmen den Bescheid, dass kein Rohma-
terial mehr zugeteilt werden könne, da es nicht einmal mehr
für die volkseigenen Betriebe reichen würde.
Aus diesem Grund begann Waldemar Pufe 1959 in Baden-Baden ganz von vorn. Er übernahm dort den Grabmalbetrieb der Firma Layer.

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